Das Tütensuppen-Syndrom

Jan 19 2013

Kennen Sie das Tütensuppensyndrom? Es ist dieses, „ich kann mich nicht entscheiden“-Problem. tütensuppeIch habe letztens mal so einen Versuch gemacht mich vor das Regal im Supermarkt gestellt und mal nachgezählt, wie viele Sorten Tütensuppen es doch gibt. Und es waren drei oder vier Marken und von jeder Marke waren ungelogen zwischen 25(!) und 35(!!!) Sorten Tütensuppen…ich frage Sie jetzt mal im Ernst, wer zum Teufel braucht so viele?

Wundern wir uns da jetzt wirklich noch, warum wir so unglücklich sind? Wir sind nicht mehr fähig, zu entscheiden, weil wir vor einer zu großen Auswahl stehen. Wir haben verlernt, zu fühlen und zu spüren, was wir wirklich wollen, weil wir regelrecht totgeschmissen werden mit zu vielen verschiedenen Sachen zum Auswählen. Ja ich weiß, es hört sich nach „jammern auf hohem Niveau“ an, und viele werden jetzt mit dem Spruch kommen: „Wie bist du denn drauf? Die Menschen in den armen Ländern verhungern und du regst dich darüber auf, dass wir nicht wählen können?“

Ja genau, ganz genau. Ich meine nicht, dass das Leben ungerecht sei und dass wir arme Menschen nun mit so viel Auswahl gar nichts anfangen können. Ich meine eben genau das Gegenteil, dass wir endlich aufwachen und uns klar machen sollten, dass wir es eben in Wirklichkeit gar nicht brauchen. Eine gute heimische Gemüse- oder auch Hühnersuppe sind voll und ganz ausreichend. Da braucht es keine Wildpilzrahmsuppe oder ich weiß nicht was für wilde Sorten es noch alles gibt. Ich muss auch nicht unbedingt im hohen Norden irgendwelche Südfrüchte essen, die einen wahnsinnigen Weg hinter sich gebracht haben. Klar, wir essen es, wir kaufen es, weil wir die Möglichkeit haben. Aber nochmal, wir BRAUCHEN es nicht. Wir laufen den Dingen und Gefühlen hinter her, die uns letztlich nicht den Seelenfrieden bringen, nach dem wir suchen.

Wenn wir uns vollkommen „frei“ machen würden von allen Lastern, von allen Wünschen, die uns so tagtäglich begleiten. Welche davon sind für unser Leben wirklich unverzichtbar? Die erste Stufe ist, für das Überleben. Also die nackte Existenz.

Durchleben Sie die drei Stufen des „Haben wollens“,

um zu erkennen, was Sie wirklich brauchen

Die nächste Stufe ist, sich mit Dingen zu umgeben, die uns schlichtweg Freude bereiten. Einfach so, aber von denen wir eben nicht abhängig sind.

Und dann die dritte Stufe ist, Dinge, Tätigkeiten, Menschen, die uns zum Leuchten bringen. Und nein, ich gehe nicht in die „Licht&Liebe“-Sparte. Ich meine einfach etwas, das unser quietschendes Seelchen Luftsprünge machen lässt. Aber das können wir erst erfahren, wenn wir von all den oberflächlichen, endlichen Dingen loskommen.

Es hat auch etwas mit Selbstbewusstsein zu tun, sich diese Frage beantworten zu können. Das Selbst sich bewusst werden, was WILL ich WIRKLICH? Denn bevor wir jammern, warum das Gesetz der Anziehung nicht funktioniert, sollten wir das, was wir immer wieder anziehen untersuchen. Warum wollen wir denn zwischen all den 30 verschiedenen Tütensuppen entscheiden wollen? Was steckt dahinter, all die vielen verschiedenen Sachen unbedingt haben zu wollen?

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